Neues und Wissenswertes zum Thema

Gemeinschaftsverpflegung erweitert unser Netzwerk

Die Gemeinschaftsgastronomie bietet mit 1,8 Millionen Mittagessen täglich in Bayern attraktive und verlässliche Absatzmöglichkeiten für regionale Produkte. Zusätzlich kann durch die konstanten Besuchszahlen eine Abnahmesicherheit gewährleistet werden. Für regionale Erzeuger, Verarbeiter und Händler (neu) bietet die Plattform eine Übersicht der Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung mit Interesse am Bezug regionaler Lebensmitteln.

Das Vernetzungs- und Informationsportal www.regio-verpflegung.bayern ist eine Erweiterung der bestehenden Plattformen www.regionales-bayern.de und www.wirt-sucht-bauer.de und macht die "Trilogie der Regionalplattformen" komplett.

"Regionales Bayern" richtet sich an den Verbraucher, während "Wirt sucht Bauer" das klassische Gastgewerbe anspricht. Alle Plattformen bieten den Nutzern umfangreiche Such- und Präsentationsmöglichkeiten, um miteinander schnell in Kontakt zu kommen und genau den "richtigen" Geschäftspartner zu finden.

Schaut mal rein.

Logo mit stilisierter gabel und lokalisierungs-Pin
Essensausgabe einer Kantine mit verschiedenen Speisen in der Auslage

Gemüse, Kräuter und Obst - jetzt direkt aus eurer Region

Über 144 verschiedene Gemüseerzeuger*innen, 53 Kräutergärtner*innen, 68 Beeren-, Kirschen- und Zwetschgen-Anbieter*innen stehen für die Zusammenarbeit mit dem Gastgewerbe zur Verfügung.

Kirschen in Korb, Bund Karotten auf Steinmauer, 4 grüne und eine gelbe Zucchini auf Steinmauer, Heidelbeeren in Korb.

Spargel, Lamm und Zicklein direkt vom Erzeuger

Bei "Wirt sucht Bauer" sind aktuell 54 bayerische Betriebe zu finden, die Spargel erzeugen. 44 Betriebe bieten frisches Lammfleisch und 19 Zicklein- bzw. Ziegenkitzfleisch an. Loggt euch ein und schaut mal rein - bestimmt ist auch jemand in eurer Region darunter. Eure Gastroplattform www.wirt-sucht-bauer.de.

Grün- und Weißspargel auf Steinmauer.
Lammhaxe auf Holzbrett, angerichtet mit Kräutern, Gemüse und Soße.
Fleischmedaillons mit Grünspargel und Kroketten auf weißem Teller.
Mehrere Ziegen fressen aus einer hingereichten Hand.
Rundes grünes Logo mit einer 3 in der Mitte, links und rechts stilisiertes Besteck und Schriftzug im äußeren Kreis mit „Lokal-Helden“.
Logo mit großem G, stilisiert durch Arm und Serviertablett, und großem A, darunter Schriftzug „Genussakademie“.

Sehr geehrte Wirt-sucht-Bauer-Teilnehmer(innen), schwierige Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Daher möchten wir unsere Netzwerk-Nutzer(inn)en mit Gastronomieangebot dringend auf das Gemeinschaftsprojekt von Genussakademie Bayern, DEHOGA Bayern und BAYERN 3 hinweisen:

www.lokalhelden.bayern 

Nutzen Sie diese Möglichkeit, Ihr Angebot auch in dieser Zeit einem breiten Publikum zu kommunizieren.

  • Seit gestern Abend ist die Anmeldung offen.
  • Die Freischaltung der Karte folgt im Laufe des Freitags, 27.03.2020.
  • Es ist kostenlos und schnell gemacht.
  • Aktuelles gastronomisches (Krisen-)Angebot, Öffnungszeiten und Service-Möglichkeiten (Lieferung, Zum Mitnehmen) eintragen. Fertig.
  • Die Plattform wird medial durch den Bayerischen Rundfunk und viele weitere Kanäle bayernweit bekannt gemacht
  • Wirt-sucht-Bauer unterstützt das Vorhaben, das der Gastronomie in Bayern helfen möchte.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Information hilfreich war und wünschen viel Durchhaltekraft und treue Kundinnen und Kunden.

Ihr Wirt-sucht-Bauer-Team

Logos der unterstützenden Partner aus dem Ressort des StMELF, der Verbände und des Rundfunks
Hoteliére Frau Schmitt freut sich zusammen mit Landwirt Doppelhammer über Zusammenarbeit. Eier in den Händen. Im Vordergrund die Hühner.

Ich verwende für mein Frühstücksbuffet überwiegend Produkte aus der Region. Einige Produkte produzieren wir für unsere Urlaubsgäste auch selbst, wie Marmeladen, Gelees, Destillate und Liköre. Vor einiger Zeit bekam ich eine E-Mail von einem Eiererzeuger, ob wir nicht zusammen arbeiten möchten.

Er fand mich auf der Wirt-sucht-Bauer-Plattform. Seit dem bekomme ich wöchentlich frisch gelegte Eier aus Freilandhaltung für unser Frühstücksbuffet von ihm geliefert.

Obwohl er seinen Betrieb nur acht Kilometer entfernt hat, kannte ich ihn bis dato nicht und folglich auch seine hervorragenden Produkte nicht.

Ich finde es klasse, dass uns "Wirt sucht Bauer" zusammengeführt hat - vielen lieben Dank hierfür.

Caroline Schmitt, Hoteliere aus Bad Füssing

5 Bilder von verschiedenen bayerischen Gerichten und ein Bild mit Kochmütze und 2 hölzernen Kochlöffeln, links das Logo von „Kulinarisches Erbe Bayern“.

Seit dem 5. Oktober bieten bayernweit 21 Gastronomiebetriebe ihren Gästen 3 Wochen lang Speisen und Rezepturen aus der "guten alten Zeit". Sengzelten, Stempen, Geling und Schwaaß gehören ebenso dazu wie Böfflamot, Goldwürfelsuppe, Kartoffelwiascht, Krautfleisch und Hitzplotz. Es erwarten die Gäste regionale Schmankerl aus handwerklicher Herstellung, mit Bezug zur regionalen Landwirtschaft ...

"Kulinarische Traditionen sind in höchstem Maße bewahrenswert. Sie prägen maßgeblich unsere Regionen. Um diesen Reichtum zu erhalten, müssen sie gepflegt und lebensfähig gehalten werden. Nur so können sie an die nächsten Generationen weitergegeben werden",

so Prof Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstandsvorsitzender des verantwortlichen Vereins Kulinarisches Erbe Bayern e.V.

Seit seiner Gründung im Jahre 2010 verfolgt der Verein genau diese Zielsetzung. Hierzu hat er unter anderem die Aktion "Kulinarisches Erbe auf dem Teller" ins Leben gerufen, die mittlerweile zum vierten Mal durchgeführt wird. 

Wie und wo diese kulinarischen Schätze schmecken, erfahren Interessierte in folgenden bayerischen Wirtshäusern:

2 Frauen und ein Mann präsentieren lächelnd das Buch „Hier schmeckt's – 129 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern“.
Buch-Cover von „Hier schmeckt's“, darauf eine lächelnde Köchin mit Äpfeln in der Hand.

Ernährungsministerin Michaela Kaniber stellte den 288 Seiten starken Genussführer gemeinsam mit Angela Inselkammer, der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bayern), und Verleger Michael Volk vor.

Präsentiert werden ausschließlich Gasthäuser, die erfolgreich an der Gastronomieklassifizierung „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ teilgenommen haben – einem Gemeinschaftsprojekt des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem DEHOGA Bayern.

Die ausgewählten 129 Gasthäuser arbeiten, getreu dem Motto „Regional. Saisonal. Original.“, eng mit den Landwirten der Region zusammen.

Der neue Gasthaus-Genuss-Reiseführer liefert allerhand Wissenswertes über die Betriebe, die Gastgeber(innen), die Küche und die Umgebung.

Detailinfos zur Klassifizierung gibt es unter www.bayerischekueche.de.

Kräuter, Sommergemüse und Frischobst direkt vom Erzeuger

Über 123 verschiedene Gemüseerzeuger, 52 Kräutergärtner, 49 Beerenobst- und Kirschenanbieter stehen für die Zusammenarbeit mit der Gastronomie und Hotellerie zur Verfügung.

Kirschen in Korb, Bund Karotten auf Steinmauer, 4 grüne und eine gelbe Zucchini auf Steinmauer, Heidelbeeren in Korb.

Weitere 26 leidenschaftliche Gastronominnen und Gastronomen erhielten von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und DEHOGA-Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer ihre Auszeichnung. Damit steigt die Zahl der klassifizierten bayerischen Gasthäuser auf 135.

Die ausgezeichneten bayerischen Gasthäuser sind zuvor auf Herz und Nieren geprüft und anhand eines Punktesystems bewertet worden: Die enge Zusammenarbeit im Bereich Regionalprodukte, also die Zusammenarbeit zwischen Land- und Gastwirten, ist hierbei ein gewichtiges Kriterium.

Interessierte Gastwirtinnen und Gastwirte können sich jederzeit informieren oder direkt bewerben unter: www.bayerischekueche.de 

Gruppenfoto der Urkundenverleihung von „Ausgezeichnete Bayerische Küche“.

Wirt-sucht-Bauer-Netzwerk wächst weiter

Dunkelhaarige Frau (Staatsministerin Kaniber) im Dirndl und Mann halten Urkunde für den 1000. Teilnehmer bei Wirt sucht Bauer hoch.

Eintausend regionale Erzeuger(innen) und Vertreter(innen) des Gastgewerbes nutzen die Vernetzungsplattform www.Wirt-sucht-Bauer.de. Nach Aufbau und Einführung der Online-Plattform durch den Cluster Ernährung hat das Kompetenzzentrum für Ernährung Wirt-sucht-Bauer stetig optimiert und das Netzwerk vergrößert.

Jörg Haller vom Restaurant Hallermühle aus Lehen (Weidenberg)/Oberfranken war der 1000. Netzwerkteilnehmer. Er möchte sich mit Hilfe der kostenlosen Vernetzungsplattform einen Überblick über Direktvermarkter aus der Region für seine Küche verschaffen:

"Wenn mich die Qualität überzeugt, ist für mich immer das regionale Produkt vom Bauern erste Wahl", so Haller.

Frau (Julia Reimann) in grauer Jacke mit Mikrofon in der Hand am Rednerpult, hinter ihr eine Powerpoint-Präsentation mit dem Titel „Urige Vielfalt“.
5 Männer sitzen beim Genuss-Speed-Meeting am Tisch und unterhalten sich, vor ihnen stehen Glasflaschen, Gläser, Tassen und Broschüren.

Gastgewerbe, Ernährungshandwerk und Landwirtschaft loten Zusammenarbeit aus

Der zweite bayerische GastroRegioTag am 5. November bot den 65 Teilnehmenden einiges: erfolgreiche Praxisbeispiele, beste regionale Verpflegung und ein enthusiastisch geführtes Speed-Meeting: Sieben Minuten hatte jeder Teilnehmende an den 8-Personen-Tische Zeit, sich auszutauschen - dann ertönte die Glocke und die Personen der äußeren Tischseite wechselten zum nächsten Tisch, bis sich nach einer Stunde jeder wieder an seinem ursprünglichen Platz einfand.

Vier Praktiker(innen) präsentierten im Folgenden ihr Verständnis von Regionalität exemplarisch an ihrem Betrieb:

  • Zollhauswirt Patrick Schmidt aus Landshut stellte in seinem Vortrag "Regionalität schön und gut, aber wie funktioniert's in der Praxis" seine Philosophie und Herangehensweise vor und stand im Anschluss Rede und Antwort. Sein Beitrag zeigte deutlich, wie wichtig ihm Ehrlichkeit, Regionalität und Transparenz sind und dass Speisen aus regionalen Produkten auch mal aus sein dürfen, weil es eben kein endlos verfügbares Massenprodukt ist: "Und das verstehen die Gäste auch, wenn man sie es erklärt bekommen. Sie bestellen dann einfach vor und speisen, sobald es wieder verfügbar ist."
  • Im Anschluss führte Thomas Wachinger die Teilnehmenden auf einen Exkurs in die Welt der regionalen Exotik. Der Verfahrenstechniker und Patentingenieur stellte seinen Betrieb Vitashrimp in Eurasburg vor. In dieser Anlage züchtet er mit seinem Geschäftspartner artgerecht, nachhaltig und ressourcenschonend White Tiger Garnelen. Von der Exotik ging es zum anderen Pol der Regionalität - zum Urgetreide und seinen verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten in Küche und Großküche.
  • Julia Reimann von Chiemgaukorn hielt in ihrem Vortrag exemplarisch an den alten Kulturpflanzenarten Einkorn, Buchweizen und Leindotter fest, dass die Gastronomie ein ideales Schaufenster für die kulinarische Vielfalt der Regionen ist.
  • Abschluss des Vortragsblocks bildete Fleischsommelier Andreas Jais von der Landmetzgerei Jais in Luttenwang. Seine Philosophie "Fleischarbeit ist Fleißarbeit" lebt er tagtäglich, in dem er "Fleischkunde für Fleischkunden" macht. "Die Kunden sind wissensdurstig. Sie wollen wissen, wo das Fleisch herkommt, wie die Tiere aufgezogen und geschlachtet wurden und wie die unterschiedlichen Teile und Muskeln des Tieres verarbeitet werden können."

» Einen ausführlichen Nachbericht finden Sie unter https://www.wirt-sucht-bauer.de/gastroregiotag/.